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Murmelspiele sind bereits aus der Antike bekannt. Vom 18. bis zum 20. Jahrhundert war Deutschland das Zentrum der Murmelindustrie. Man fertigte Murmeln aus Ton, Steinen (Marmor und Alabaster) und Glas.
Es gibt drei Grundvarianten: Kreisspiele, Verfolgungsspiele und Lochspiele
- Eine größere Murmel wird mit dem Daumen auf kleinere Murmeln geschossen, die sich in einem Kreis befinden, der zuvor auf dem Boden markiert wurde.
- Murmeln werden in einem Kreis (Durchmesser ca. 1-3 Meter) arrangiert. Der Spieler, der am Schuss ist, gewinnt alle Murmeln, die er aus dem Kreis herausbefördern kann.
- Eine besonders schöne oder wertvolle Murmel wird als Ziel in die Mitte eines Kreises gesetzt. Alle Mitspieler versuchen das Ziel mit ihren Murmeln zu treffen. Wer trifft gewinnt die Preismurmel. Alle vorbeigeschossenen Murmeln gewinnt der Besitzer der Preismurmel. Der Gewinner kann die Murmel dann erneut als Preis aussetzen
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